Fotografieren

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Fotofilme gehörten zum kostbarsten Gut eines Travellers. Die unentwickelten Filme gab man Heimkehrenden mit. Neugier und Vorfreude auf die Bilder waren riesig. Haben sie die monatelange Reise unbeschadet überstanden, die Luftfeuchtigkeit, die Röntgenstrahlen am Airport, funktioniert die Kamera überhaupt korrekt?

Erstaunlicherweise kamen unsere Dias vollständig und unbeschadet in der Schweiz an.
Wir setzten auf Dias. Wahrscheinlich, weil wir dieses Format effektvoller präsentieren konnten. Unterwegs kauften wir keine Filme, schleppten jene von zu Hause monatelang mit uns rum. Wir schützten sie so gut es ging vor Luftfeuchtigkeit, Röntgenstrahlen am Airport, Verlust. Für sieben Wochen reisen in Südamerika hatte ich 1994 7 Dia-Filme dabei à 36 Bilder, also 5 Bilder pro Tag. Da überlegte ich mir jeweils gut, wann ich den Auslöser betätige.
Die Dias waren schon einige Jahre alt, als ich von ausgesuchten Papierabzüge erstellen liess. Diese vergilbten in Fotobüchern, bis ich sie im Jahr 2012 einscannte.

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