2024 Schweden / Oslo

Am 22. Juni reiste ich nach den zweiwöchigen Ferien in Bredstedt (Nordfriesland) durch Dänemark nach Schweden, Göteborg.

Stadtwanderung an einem vorerst noch grauen Sonntag:

Theater
Markthalle
Oper
Hafen
Hafen
Kungsgatan, die Shoppingmeile. Die meistsen Geschäfte sind am Sonntag geöffnet, ebenso die Einkaufzentren
Die Festung Skansen Kronan
Aussicht von Skansen Kronan
Haga, Altstadt, mit (Souvenir-)Shops, Restaurants und Bäckereien
Lange konnte ich nicht widerstehen …

Auf dem Rückweg zum Hotel legte ich in einem Park eine Lesepause ein, danach schlenderte durch einen Wald/Park mitten in der Stadt.

Minigolf

Bengtsfors

Von Göteborg nach Ed fuhr ich 1Std. 12Min. mit der nowegischen Bahn, pünktlich!
Am Bahnhof holten mich meine Freunde ab – was für ein Ankommen!

Erster Stopp auf dem Weg nach Hause:

Elchpark
Nachtessen am Hafen bei der Schleuse
Meine Unterkunft bei Freunden, die ich hier bereits vor 30 Jahren zweimal besuchte.
Die Bucht beim Haus

Håveruds Schleusenanlage, Dalslands Kanal:

«In Håverud gibt es 4 Schleusen und das berühmte Aquädukt! Aber das ist nicht genug, hier ist auch der einzige Ort in Europa (der uns bekannt ist) an dem sich eine Straßenbrücke, eine Zugbrücke und eine Wasserbrücke am gleichen Ort treffen!»

Picknick am Badestrand
Gammelgårdens Friluftsmuseum
Herstellung von Strohhüten
Aussicht vom Museums-Café auf Bengtsfors

Oslo

Mit der Bahn erreichte ich von Ed, Schweden, in zweieinhalb Stunden Oslo, eine andere Welt. Nach einer Woche Natur und Ruhe, wurde ich in eine architektonisch futuristische Welt katapultiert. Diese musste ich sofort entdecken! So stieg ich zuerst aufs Dach der Oper:

Beim Bahnhof folgte ich dem Menschenstrom in die Fussgängerzone. Auf die Shoppingmeile folgte der Dom, das Theater, ein Park mit Brunnen; die Prachtstrasse mit der Universität endet beim Schloss.

Das Parlament
Die Universität
Das Schloss

Munch-Museum

Der Schrei. Die drei Bilder der Serie werden jeweils einzeln während einer halben Stunde gezeigt.
Aussicht vom Dach des Munch-Museums, links steht die Oper

Vigeland Skulpturenpark

Der einzigartige Vigeland Skulpturenpark ist das Lebenswerk des Bildhauers Gustav Vigeland (1869- 1943), mit mehr als 200 Skulpturen in Bronze, Granit und Schmiedeeisen.

Mit dem Bus bin ich gratis hin- und zurückgefahren. Ein E-Ticket hatte ich nicht, im Bus hätte ich bloss mit Bargeld bezahlen können – habe jedoch keines.
In Schweden kaufte ich an einem Bankomaten einen 500er SKR-Schein (ca. CHF 45.-), doch entweder konnte nicht bar bezahlt werden, oder es war zuwenig Geld in der Kasse für Rückgeld. So passte ich mich an und bin in Norwegen barlos unterwegs.

Blick von SALT, Art & Music, Sommer 2024. Und abends war der Liegestuhl für mich noch frei für einen Absacker. Alkohol gibt es ja hier nicht zu kaufen.
Festung Akerhus
Rathaus
Zentrum für den Friedensnobelpreis
Nationalmuseum
Aker Brygge, die Flaniermeile mit Restaurants, Shops, moderner Architektur – und Piers
Die Ladys links beim Lunch
Kontrastprogramm: (Ex-) Alternativ-Quartier Grünerlokka
Wohnturm am Fluss (rechts), neben der Markthalle
Markthalle, praktisch bloss Restaurants
Die Damstredet rauf zum Friedhof
Grab von Edvard Munch. Ibsen ruht nebenan
Ein letzter Blick auf die Oper und das Munch-Museum – in der Abendsonne

Aus meinem Appartement

Oslo gefiel mir super gut. Ich fühlte mich entspannt, die Stadt ist ruhig, es sind kaum Privatautos unterwegs. Bereits bei meinem ersten Besuch vor 30 Jahren wurden Strassengebühren erhoben, seit 25 Jahren wird die Maut elektronisch abgerechnet.

Stockholm

In fast acht Stunden fuhr ich mit dem Bus der Bahngesellschaft praktisch entlang der Geleise von Oslo nach Stockholm. Eine Bahnverbindung gab es nicht.
Etwas müde machte ich mich auf den Weg zum Appartement. Dort oben in der Strasse liegt es. Doch wie soll ich nur diese Treppe mit all meinem Gepäck schaffen? Erst ging ich durch den ca. 300m langen Tunnel, dort erfuhr ich, dass es auf der anderen Seite eine Rolltreppe gibt. Glück gehabt!

Am nächsten Tag, die ersten Eindrücke dieser Stadt, die hektisch auf mich wirkt, laut und voller Menschen.

Die Oper
Das Nationalmuseum
Das Schloss
Altstadt
Das Nobelpreis-Museum
S. Tafel: Alcohol free Area. Ich entschied mich für die alteingesessene Konditorei links
Fika! Für mich etwas vom Besten in Schweden.
Dieser Lift zog mich magisch an. Ich musste den Eingang kurz suchen hinter den Bauabschrankungen. Da stand er, gratis, und kein Mensch da.
Aussicht vom Lift. Von der Plattform oben führt eine Brücke zum höher gelegenen Stadtteil.
Auch hier wenig los. Die «Überbrückung» scheint ganz neu zu sein. Natürlich mit Velo-Strassen. Ich wählte eine «Liegebank» und nahm mein Rätselheft hervor.
Zurück auf dem Festland Richtung Systembolaget («ein staatliches Unternehmen in Schweden, das ein Monopol auf den Einzelhandel von Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als 3,5 Volumenprozent hat.»)
Musik und Tanz-Show mitten in der Stadt

Rathaus

Fika vor dem Rathaus beim Warten auf die Bootstour zum Schloss
Prächtiger Innenhof
Doch kein Buddha!
Im Garten zum Meer
Noch ein Blick aufs Wasser, bevor ich selber ablege
Einstündige Fahrt zum Schloss Drottningholm
Das Schloss Drottningholm wurde in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Set 1981 in das Schloss Drottningholm ständiger Wohnsitz des Königspaars.
Schlafgemach von Königin Hedvig Eleonora
Schätze der Bibliothek
Unterwegs durch den riesigen Garten zum China Pavillon
Das «Zelt»
China Pavillon: Das Geschenk für Königin Lovisa Ulrika zu ihrem 33. Geburtstag im Juli 1753
Kunst aus China, eigens für diesen Pavillon erschaffen und hin transportiert
Zurück zum Schiff durch den endlos scheinenden Garten
Am Samstagmorgen auf dem Weg zu Fika, als die Altstadtgassen noch fast leer waren. Später erschlugen mich die Menschenmassen, die sich durch die Gassen, aber auch durch Shoppingmeilen wälzten.
Rechts das Parlament, vor welchem Greta freitags demonstriert(e)
Die fast schönsten «Bilder» waren für mich die Aussicht vom Bistro im 2. Stock auf die Stadt und den Vergnügungspark

Das «Highlight» meines Touristenprogrammes war die Wachtablösung beim Schloss – diese sei ein Must. Wenn schon, denn schon: Ich stand an forderster Front:

Kopenhagen

2021 war ich bereits in Kopenhagen: https://www.travel-memories.ch/2021-daenemark/

Nach zehnstündiger Busfahrt und einem Thai-Curry war ich bereit für eine nächtliche Entdeckungstour.

Absacker in der Urban Bar bei Live Musik

Bei Tage erschlugen mich die Menschenmassen und Touristenströme.

Die Oper
Nyhavn bei diesem Wetter wie im Prospekt

Sightseeing Touren sind nicht so das meine, doch diese Bootstour hat sich gelohnt!

Die teuersten Wohnungen der Stadt. 6’000 DKR/m2, wenn ich das richtig verstanden haben. Wäre für Zürcher ein Schnäppchen!
Die Oper mit dem spektakulären Dach. Von diesem finden Sprung_Wettbewerbe statt.
Diese Turm-Aussentreppe bestieg ich 2021
Cirkelbroen (Die Kreisbrücke) ist eine 2015 fertiggestellte Fußgängerbrücke. Sie besteht aus fünf verbundenen kreisrunden Plattformen unterschiedlicher Größe, die alle einen Mast mit Drahtseilen haben. Diese sollen Assoziationen an Segelschiffe wecken.
Letzter Blick auf Dänemark

Leider kein guter Abschied von diesem Land. Ich war am Morgen zu schnell unterwegs zum Busbahnhof. Dachte grad noch, wie toll diese Platten zum Kofferrollen sind. Und schon knallten die Räder an eine Kante – und ich aufs Trottoir. Linkes Handgelenk gestaucht und geschwollen, aber hoffentlich nicht gebrochen, diverse Schürfungen und demoliertes Brillengestell. Doch ich schaffte die Reise mit Bus, Fähre und Bahn bis nach Leipzig. Mittlerweile kann ich schon einigermassen einhändig, auch tippen.

Leipzig

Nach dieser langen Reise brauchte ich einen Mojito, am schönen Markt.
Was für ein toller, erster Eindruck dieser Stadt! Entspannt, ruhig, sympathisches Publikum – und ein einzigartiges Flair! So ganz unaufgeregt!


Heute standen erst mal Apotheke, Optiker, Kaffee mit Croissant und Einkauf auf dem Programm.

Markt mit altem Rathaus
Neues Rathaus
Mädlerpassage
Speck’s Hof
City Hochhaus
Nikolaikirche: «Seit 1982 fanden in der Nikolaikirche regelmäßig Friedensgebete statt, die 1989 Ausgangspunkt für Demonstrationen gegen das Regime der DDR wurden.»
Alte Nikolaischule
Goethe
Kanal im Westen der Stadt
Thomaskirche: «Als Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs und des Thomanerchores weltweit bekannt..»

Völkerschlachtdenkmal: Bilder von meinem Besuch 2013

Das Völkerschlachtdenkmal im Südosten Leipzigs wurde in Erinnerung an die Völkerschlacht nach Entwürfen des Berliner Architekten Bruno Schmitz errichtet und am 18. Oktober 1913 eingeweiht.
https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerschlachtdenkmal